Wann haben wir zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?
Beim Basketball-Turnier unserer Grundschul-Mädchen der dritten und vierten Klassen konnten wir genau solche Aha-Effekte miterleben.
Ohne große Vorbereitung und in einem bunt zusammengewürfelten Team haben sich die Kinder auf ein neues Spiel eingelassen – neugierig, mutig und mit viel Einsatz. Dabei zeigte sich fast wie in einer kleinen Heldenreise eine eindrucksvolle Entwicklung:
Zu Beginn stand die Aufregung vor dem Unbekannten. Fragende Blicke, Respekt vor den gegnerischen Teams und Sätze wie „Die sind viel größer!“ oder „Spielen wir wirklich gegen die?“ bestimmten die ersten Momente. Doch schnell wich die Unsicherheit der Freude: Erste Pässe gelangen, es wurde gedribbelt und sogar Körbe erzielt.
Natürlich gab es auch herausfordernde Phasen. In den Spielen drei und vier schien zeitweise nichts mehr zu funktionieren, und die Frustration war deutlich spürbar. Umso beeindruckender war, was danach folgte: Die Mädchen gaben nicht auf, hielten zusammen – und belohnten sich schließlich mit einem Sieg im letzten Spiel, der sich anfühlte wie ein ganz großer Erfolg.
Unsere Schülerinnen haben an diesem Tag gezeigt, wie viel Stärke, Ausdauer und Begeisterung in ihnen steckt. Was von außen vielleicht ungewohnt oder stellenweise chaotisch wirkte, entpuppte sich bei genauerem Hinsehen als spannender Lernprozess mit sichtbaren Fortschritten und echter Teamdynamik.
Ein großer Dank gilt den Mädchen für ihren Einsatz auf dem Spielfeld sowie einer Mutter für die engagierte Begleitung. Ebenso bedanken wir uns bei allen Eltern für ihr Vertrauen.
Und ganz nebenbei wurde auch noch eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Beim Basketball wirft man keine Tore – sondern Körbe.